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Reisekrankheiten bei Tieren

Achtung Reisekrankheiten bei Tieren

Damit der Urlaub kein Nachspiel hat

Unter Reisekrankheiten versteht man Krankheiten, die in Österreich nicht vorkommen sollten. Dennoch reisen nicht nur wir mit unseren Hunden in den Süden, auch „blinde Passagiere“ reisen in unseren Hunden nach Norden ein und werden als Tropenkrankheiten eingeschleppt.

VOR DER REISE:
  • Das Blutsaugen von Zecken, Mücken und Flöhen muss durch Abwehrmittel wie Spot on Präparate, Halsbänder, ect. verhindert werden!
  • Infektionen durch Herzwurmlarven können durch Medikamente verhindert werden!
  • Zusätzliche Schutzmpfungen gegen Tropenkrankheiten (Babesiose/Leishmaniose) sind möglich!

Ein Überblick über die wichtigsten Reisekrankheiten des Hundes:

Leishmaniose:
Vorsicht! Bei Leishmaniose handelt es sich um eine Zoonose, also eine Krankheit, die zwischen Tier und Mensch übertragbar ist, wobei das Risiko insgesamt als gering eingeschätzt wird.
Die Krankheit kommt im südlichen Mittelmeerraum vor und ist an das Verbreitungsgebiet der Sandmücke gebunden und wird durch deren Stich übertragen.
Symtome sind Fieberschübe, Gewichtsverlust, vermehrtes Trinken (Nierenschädigung), Hautveränderungen, schlecht heilende Wunden,…
Die Krankheit kann erst Monate bis Jahre nach der Infektion ausbrechen.
Die Leishmaniose gilt als nicht heilbar, kann jedoch mittels Medikamente gut kontrolliert werden.

Babesiose „Hundemalaria“
Ist in allen warmen Klimazonen verbreitet. Neben Ungarn, Frankreich, dem Mittelmeer bereits im südöstlichen Österreich (Kärnten, Burgenland) heimisch.
Überträger sind die Auwaldzecke sowie die braune Hundezecke.
Erste Anzeichen der Krankheit sind sehr hohes Fieber, blasse Schleimhäute, auffallend dunkle Färbung des Urins sowie Gelbsucht. Diese akute Phase führt ohne tierärztliche Behandlung rasch zum Tod des Tieres.

Ehrlichiose
Weit verbreitet südlich des 45.Breitengrades in subtropischen und tropischen Gebieten.
Überträger ist die braune Hundezecke
In der akuten Phase (ca 2 -4 Wochen nach Infektion) treten Fieber, Lymphknotenschwellung, Mattigkeit auf. Erfolgt keine Ausheilung kann die Erkrankung im chronischen Stadium nur mehr schwer therapiert werden.
Dirofilariose „Herzwurm“
Kommt in den Mittelmeeranrainerstaaten vor.
Mit dem Mückenstich werden Herzwurmlarven übertragen, die im Körper zu 30 cm langen Würmern heranwachsen und in Gefäßen von Herz und Lunge siedeln. Es vergehen Monate bis erste Symptome festzustellen sind.
Durch gezielte Entwurmung werden Herzwurmlarven abgetötet.

NACH DER REISE:
  • Auch die beste Vorsorge garantiert keinen hundertprozentigen Schutz!
  • Erkrankt Ihr Tier nach der Reise, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf, denn je früher behandelt wird , umso größer sind die Heilungschancen!
  • Erkrankt Ihr Tier in den ersten 6 Monaten nach einem Auslandsaufenthalt, denken Sie bitte daran, Ihren Tierarzt noch auf die Reise hinzuweisen!





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